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Psychotherapeut und Patient – eine heikle Beziehung.

Erstmalig haben wir uns richtig lange zusammengesetzt und eine Art „Redaktionskonferenz“ abgehalten. Anlass war die eingehende Information „das es da bei einer Therapeutin ein nicht ganz so professionelles Verhalten zum Patienten gäbe…“ – um eines vorweg zu nehmen es betrifft niemanden aus unserem Viertel! – „…und ob wir darüber nicht auch mal berichten wollten.“

Da diese Information aber von uns noch nicht verifiziert wurde, haben wir uns entschlossen erst einmal prinzipiell und allgemein über das Thema „Psychotherapeut und Patient“ zu bloggen.

Wenn man in der Google-Suche „Therapeut und Patient“ eingibt findet man sofort über 1 Million Ergebnisse; in den vorderen Rängen wissenschaftliche Abhandlungen. Das Thema ist, was eigentlich auch klar ist, Konflikt belastet. Der Patient oder die Patientin offenbart, kurz gefasst, sein/ihr Innerstes und „findet im Therapeuten den Menschen mit Verständnis“.

Rational gesehen ist dies nicht richtig, da der Therapeut/die Therapeutin lediglich Wege aufweisen die ein Patient zu gehen hat. Dies trifft naturgemäß insbesondere auf Psychotherapeuten zu. Mal abgesehen von „banalen“ (für den Betroffenen natürlich immer ein gesellschaftliches und soziales Großprojekt!) Problemen wie Einnässen, Einkoten etc. treffen Therapeuten/-innen natürlich auf Problematiken wie Bulimie, Magersucht, Suizidalität und mehr.

Professionelles, moralisches und ethisches Verhalten sind nun gefragt. Doch wo sind die Grauzonen?

Moralisch ist der Mann, der weiß, das man seine Frau nicht betrügt. Ethisch handelt der Mann, der es auch nicht tut“ könnte man hier flapsig die Begriffe definieren und erkennt daran schon die Problematik.

Dem Psychotherapeuten, der Psychotherapeutin obliegt somit ein ganzes Stück weit die Verantwortung für das Wohl und Wehe des Patienten. Das sich hier „Beziehungen“ entwickeln ist unvermeidlich und auch notwendig. Die oben bereits erwähnte „Grauzone“ stellt allerdings das erste Problem dar. Der Patient läuft Gefahr sich zu „verlieben“, der Therapeut Gefahr darauf positiv zu reagieren.

Was an sich schon „gar nicht“ zwischen 2 Erwachsenen geht, wird bei einem Kind/Jugendlichen (Patient/in) und einem Erwachsenem (Psychotherapeut/in) zur „Mission Impossible“.

Seht Ihr die Problematik?

Wir werden, wie bereits oben erwähnt, die uns zugetragenen Informationen verifizieren und dann ggf. berichten. Was uns an dieser Stelle noch interessiert: Was denkt Ihr über dieses Thema? Habt Ihr Erfahrungen gemacht? In die eine oder andere Richtung? Lasst es uns wissen – das Thema ist heikel!

Für das Team „Wir Frankenberger“

JOELLE

 

 

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