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Stefan Georgi bewertet den Mac Baren HH Pure Virginia

Liebe Pfeyfenbrüder,

Bild wurde von Stefan Georgi zur Verfügung gestellt.

den Tabak “Pure Virginia” von MacBaren würde ich euch gerne vorstellen: Es handelt sich um einen Flake. Obwohl die Dose seit etwas über einen Monat lagerte, hatte der Tabak eine optimale Feuchtigkeit.
Wie bei allen Virginia-Tabaken ist der milde, typische Geruch nach Heu und frisch gemähtem Gras gegeben, der mich an kühle Mainächte in bereits betauten Wiesen erinnert. Die Mischung ließ sich ohne Probleme mit der Knick-Falt-Methode in die Pfeife einbringen und ebenfalls gut entzünden. Geschmacklich kommt der Tabak mild daher, weist meiner Meinung nach jedoch eine ordentliche Portion Nikotin auf. Er brennt nicht auf der Zunge und glimmt friedlich und ruhig herunter.
Die Kondensatbildung hält sich beim Genuss ohne Filter in Grenzen. Selbst ich, der zum Heissrauchen neigt, habe es nicht geschafft, meine Pfeife – in diesem Falle eine Design Berlin Schwerin mit einem doch relativ kleinen und engen Kopf – temperaturmässig überzustrapazieren. Was ich vermisst habe, war die typische Süße des Virginias – geschmacklich ist dieser Tabak im eher würzigen Bereich anzusiedeln.
Dies ist zwar kein Drama, aber gerade die fehlende Süße hat mich doch etwas überrascht. Die Raumnote der Mischung ist nicht aufdringlich aber doch virginiatypisch. Ich kann den Pure Virginia empfehlen.
Wer auf der Suche nach einem Highlight ist, sucht bei diesem Tabak danach meiner Einschätzung nach allerdings vergeblich. Es handelt sich vielmehr um einen leichten Alltagstabak. Verglichen mit dem Virginia Flake (ebenfalls von MacBaren) oder mit dem Timm No Name Gold-Flake würde ich die vorgenannten Tabake allerdings dem Pure Virginia vorziehen.
Wünsche euch allen noch einen schönen Abend.
Euer Stefan Georgi.

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