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Arbeitsschutz: Grippeschutzimpfung unter Corona besonders wichtig

Bild: Public Health Image Library, Center for Disease Control (CDC).

Hannover: Die Grippeschutzimpfung ist ein wichtiges Element der betrieblichen Gesundheitsfürsorge: Jährlich erkranken zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza, zuletzt sind bis zu 20.000 Sterbefälle pro Jahr aufgetreten. Auch, wenn nicht alle Infizierten Symptome zeigen, können sie – ähnlich wie bei COVID-19 – andere Menschen anstecken. Gerade am Arbeitsplatz kann dies zu einer Ausbreitung der Infektion führen. Eine Grippeschutz-Impfung minimiert dieses Risiko und amortisiert sich rasch für Arbeitgeber. 

„In diesem Jahr ist die Grippeschutzimpfung besonders wichtig. Die Influenza schwächt das Immunsystem über Wochen und lässt den Körper anfällig werden für andere Erkrankungen. Noch gibt es keine wissenschaftlichen Aussagen zum gleichzeitigen Auftreten von Influenza und COVID-19. Da beide Viren die Lunge angreifen ist aber davon auszugehen, dass die Belastung für den Körper sehr stark ist, sollte zur Grippe eine Corona-Infektion hinzukommen“, sagt Dr. Wolfgang Mailahn von MEDITÜV. Dies könne zu langen Krankheitsphasen führen. Ein besonders hohes Risiko bestehe bei Menschen mit chronischen Krankheiten wie Asthma, Bronchitis, COPD oder Diabetes.

Seit Jahren gibt es gut wirksame und verträgliche Grippeimpfstoffe. Trotzdem lassen sich weniger als 50 Prozent der Menschen, die einer Risikogruppe angehören, impfen. Das Angebot einer Grippeschutzimpfung im betrieblichen Umfeld durch den Betriebsarzt oder die Betriebsärztin kann hier positiv wirken: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben keine langen Wege und müssen sich bei einem gut organisierten Impftermin nur kurz vom Arbeitsplatz entfernen. Darüber hinaus können sie sich im privaten Umfeld nicht infizieren und die Infektion dann nicht in den Betrieb tragen.

Für Arbeitgeber stellt ein solider Grippeschutz im Unternehmen auch einen finanziellen Vorteil dar: Wenn nur zwei von 100 Beschäftigten aufgrund der Schutzimpfung nicht krank werden, haben sich die Impfkosten bereits amortisiert. „Deshalb empfehlen wir Arbeitgebern, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine kostenlose Grippeschutzimpfung im Betrieb anzubieten“, betont Dr. Wolfgang Mailahn.

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