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Pfeifenrauchen für Anfänger oder “Keine Angst vor Fehlern!” – Teil 2

Im ersten Beitrag Pfeifenrauchen für Anfänger…. habe ich Euch, hoffentlich, vermittelt, das ALLES was Euch beim und rum ums Pfeifenrauchen gefällt auch RICHTIG ist – lasst Euch von NIEMANDEM etwas anderes einreden.

Heute soll diese Erkenntnis vertieft werden!

Ihr findet überall im Netz und den verschiedenen facebook-Pfeifengruppen auf Eure Fragen tausende Antworten. Leider sind diese nicht gekennzeichnet mit den Worten “meine subjektive Meinung” oder “Fakt!”. Das macht Euch/uns allen das Leben nicht leichter. Fragen wie “Könnt ihr mir einen guten Aromaten empfehlen?” sind zwar auch keine hilfreiche Fragestellung, da niemand wissen kann, was man selber so mag aber trotzdem lässt sich eine solche Frage annähernd “gut” bzw. “richtig” beantworten.

Bild wurde von Michael Sauer zur Verfügung gestellt.

Steht die oben angesprochene Frage so im Raum, gibt es aus meiner Sicht (also subjektiv!) nur wenige “korrekte” Antworten. Voraussetzung dafür ist die Einstellung, das einem nicht alles schmecken muss aber die gegebene Qualität unbestritten sein sollte. Gute Beispiele für kompetente Antworten, Einschätzungen und Empfehlungen sind die Beiträge von Ralf Dings oder Michael Sauer. Ralf z.B. hat nicht nur deshalb eine Expertise, weil er schon sehr lange raucht und von daher “Ahnung” hat, sondern weil er bei all seinen Beschreibungen auf facebook, auf YouTube und im Blog klar zwischen Subjektivität und Objektivität differenziert. Zwischen “…das ist ganz mein Stil…” und “…hundertprozentig reiner Virginia bedeutet “da ist auch NIX anderes dabei…” zeichnen seine Antworten aus.

Michael hingegen beschreibt seine Empfehlungen und Vorlieben mit Geschichten, Anekdoten und zutiefst persönlichen Ansichten und trifft somit ins Herz des Lesers, der Leserin. Sobald es aber um Antworten geht, die er kurz und bündig mit Fakten unterlegen kann, z.B. zum Thema “Crossover” kriegt man auch knackige Antworten.

Kurzum: Ob es richtig oder falsch ist einen Tabak vor dem Genuss trocknen zu lassen, ihn zu backen, ihn mit oder ohne Filter zu rauchen etc. ist jedesmal eine höchst subjektive Einstellung und sollte als solche auch gekennzeichnet sein. Ob und wie oft eine Pfeife gereinigt werden muss ebenfalls. Was eine Reinigung mit dem Holz der Pfeife bei Einsatz diesem oder jedem Mittel “anrichtet” gehört zum objektiven Teil  und daher auch nicht zur Diskussion.

Bei mir, das werdet Ihr jetzt hoffentlich mitbekommen haben, gibt es in der Regel nur subjektive Antworten. Ich kennzeichne diese aber auch als solche. Beispiel: Für mich ist der BESTE Tabak den es überhaupt gibt der NEUMARKT SPECIAL 2007 und an zweiter Stelle steht mein eigener, der WIR FRANKENBERGER #2. Da ich nicht alle auf dieser Welt verfügbaren Tabake bereits verkostet habe, ist die Subjektivität offensichtlich. 🙂 Ändern wird man diese Ansicht aber (wahrscheinlich) nicht mehr.

Gut ist es also , so scheint es mir, Pfeifengenießer zu kennen die ähnliche Ansichten und Vorlieben wie man selber hat. So bin auch ich gestartet. Die helfen einem auch bei jedweder Anfängerproblematik, denn “Machen” und “Zeigen” ist immer besser als im Studierzimmer vor sich hin zu werkeln.

Ich hoffe, ich konnte helfen und Ihr genießt Eure Pfeife, Eure Zigarre, den Whisk(e)y… !!

 

 

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