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Pop-up „Fahrhaus“: Unternehmenskooperation gründet neues Zentrum für nachhaltige urbane Mobilität und grüne Citylogistik in Aachen

Am ehemaligen Lust for Life-Gebäude in der Aachener City wird in wenigen Wochen ein Pop-up Fahrhaus entstehen. Die Aachener neomesh GmbH engagiert sich dort als einer der führenden Akteure im Bereich nachhaltige Logistik.
Ein Fahrhaus für Aachen. Dieses Projekt plant eine Gruppe Aachener Unternehmen und Verbände aus dem Mobilitätssektor als Zwischennutzung für das ehemalige Lust for Life-Gebäude in der Mefferdatisstraße: Auf der ehemaligen Logistikfläche der leerstehenden Immobilie wird noch in diesem Herbst eine Zentrale für moderne Mobilität und nachhaltige Logistik entstehen – mitten in der Innenstadt. Unterstützt wird das Konzept von einem breiten Bündnis Aachener Unternehmen, Initiativen und Verbänden. Neben dem Eigentümer Landmarken AG sind die neomesh GmbH, Ducktrain, Hammer Logistik, CLAC Citylogistik, Velocity sowie ADFC und der Radentscheid involviert.

Was ist geplant?
Ein Haus für nachhaltige Mobilität und grüne Citylogistik unter einem Dach. Konkret bedeutet das: Ein Fahrradparkhaus, ein Real-Labor zur Forschung an autonomen
Fahrzeugen, ein Servicepunkt für Fahrradverleih mit Velocity-Station, und ein Logistik-Hub, der von großen und kleinen Lieferfahrzeugen erreicht werden kann.
Die Aachener Landmarken AG als Eigentümerin schafft mit dem Fahrhaus einen Inkubator urbaner Mobilität: „In engen Stadträumen ist es wichtig, Mobilität und Logistik bei Immobilienprojekten mitzudenken. Wir freuen uns, Aachener Pionieren auf diesem Sektor Raum für Entfaltung bieten zu können.“ erklärt Jens Kreiterling, Vorstand der Landmarken AG seine Motivation dazu.
Gerade im Innenstadtbereich stellt die klima- und stadtverträgliche Bewältigung des Lieferverkehrs eine wachsende Herausforderung dar, die langfristig nicht mehr durch großformatige Lieferwagen mit Verbrennungsmotor geleistet werden kann.
Diesem Thema will das Fahrhaus mit einem Microhub begegnen. Dort werden Waren mit LKW von außen angeliefert, die dann mit Lastenrädern oder elektrischen Kleinfahrzeugen im Stadtgebiet weiter verteilt werden können. Dieser Bereich des Fahrhauses fällt in die Verantwortung der Logistikunternehmen Hammer und CLAC: „Mit dem Fahrhaus können wir endlich einen wichtigen Schritt weiter gehen, und eine zentrale Schnittstelle zwischen schneller Anlieferung und CO2-neutraler Zustellung in Aachen schaffen.“, freut sich Jörg Albrecht, Geschäftsführer von neomesh GmbH und CLAC Citylogistik.
Neomesh ist Gründungsmitglied im Radlogistikverband Deutschland e.V. (RLVD) und engagiert sich auch lokal im Verkehrsausschuss der IHK sowie dem Runden Tisch Citylogistik für eine nachhaltige Wende in der städtischen Mobilitätsstrategie.
Dazu gehört neben der Logistik natürlich auch der Individualverkehr in der Stadt. Mit einem Fahrradparkhaus greift das Fahrhaus auch diesen Aspekt auf: Sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Pedelecs sind wichtig, um die Mobilitätswende voran zu bringen. Das Fahrhaus unterstützt die Ziele des Radentscheid Aachen und des ADFC Aachen, indem es sichere und komfortable Fahrradparkplätze schafft. Auch der Aachener Pedelec-Sharing-Service Velocity wird sich hier einbringen.
Über die Verbesserung der aktuellen Verkehrssituation hinaus wird das
Fahrhaus auch als Real-Labor für die Fahrzeugentwicklung dienen. Das
Aachener Unternehmen DuckTrain/Droiddrive GmbH wird hier elektrische und teilautonome Kleinfahrzeuge testen, die zukünftig innerstädtische Logistikaufgaben unterstützen und übernehmen können.
Das Fahrhaus lebt vom Mitmachen
Die Akteure des Fahrhauses freuen sich über Unternehmen, die die Angebote nutzen und bereichern möchten. Diese können sich gerne per E-Mail an hallo [at] fahrhaus [dot] ac wenden. Eine Homepage mit einer detaillierten Darstellung des Angebots befindet sich im Aufbau.

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