Impressionen

Impressionen auch Aachen's schönstem Viertel

Über 20.000 Besucher*innen besuchten bisher das Stadtglühen

  • Ein „Wanderzirkus der alternativen Kultur“ zieht seit Anfang Juli durch elf besondere Orte Aachens – von der Innenstadt bis in die Bezirke.
  • Highlight waren dabei die Veranstaltungen am Reallabor am Templergraben – hier zählten die Veranstalter deutlich mehr als 3.000 Besucher*innen.
  • Am kommenden Wochenende steht das große Finale an, bei dem an neun Orten in der Innenstadt rund 20 verschiedene Programme zu bewundern sind.

Das Stadtglühen der freien Kultur in Aachen. Ein „Wanderzirkus der alternativen Kultur“, der seit Anfang Juli auf der Reise durch elf besondere Orte Aachens ist und bisher tausende Aachner*innen in seinen Bann gezogen hat. Dazu ein Sommer, wie er im Buche steht. Noch bis zum 7. August sind zahlreiche Events der freien Kulturszene in der Stadt zu sehen und zu hören. Kunst und Kultur sind hier kostenlos für alle Aachener*innen erfahr- und erlebbar.

(v.l.n.r.) Pianist Stefan Michalke und Sängerin Eva Müller zeigen Proben Ihres Könnens. Eric Gluth vom städtischen Veranstaltungsmanagement, Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Projektleiter Lars Templin ziehen Bilanz und geben gleichzeitig einen Ausblick auf das Finale des Stadtglühens am kommenden Wochenende. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Der Name dieses Formats ist Programm“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nach fünf Wochen Stadtglühen in einem Pressegespräch und ergänzt: „Überall in der Stadt lebt in den Herzen der Menschen momentan die Kultur. Das Stadtglühen bespielt die Kulturtopographie Aachens von der Innenstadt bis in die Bezirke. Das Konzept eines Wanderzirkusses hat mich dabei von Anfang an begeistert.“

Begeistert hat das Konzept auch die bisher über 20.000 Besucher*innen, die die verschiedenen Events des Sommer-Festivals besuchten. Statistisch gesehen waren etwa 500 Besucher*innen bei jeder einzelnen Veranstaltung – abgesehen von zwei Unwettertagen, an denen die geplanten Formate im Park des Ludwig Forums abgesagt werden mussten. Highlights waren dabei die Veranstaltungen am Reallabor am Templergraben – hier zählten die Veranstalter deutlich mehr als 3.000 Besucher*innen „und es herrschte eine tolle Atmosphäre wie beim Rock am Ring“, berichtet Eric Gluth vom städtischen Veranstaltungsmanagement.

Am kommenden Wochenende steht nun das große Finale an, bei dem an neun Orten in der Innenstadt rund 20 verschiedene Programme zu bewundern sind. Los geht es am Samstag, 6. August, bei St. Foillan und auf dem Lindenplatz mit Carmina Mundi sowie im Elisengarten mit dem Theater Rosenfisch und den Compagnien Irene K. („Look at me“) und Maureen Reeor mit Tanztheater.

Am Sonntag, 7. August, folgen Veranstaltungen an verschiedenen Orten rund um Dom und Rathaus. Ein großer Umzug durch die Innenstadt, bei dem fünf Combos (die Aixotic Sambistas, das Improtheater to go, die SunLane Ltd. New Orleans Jazzband, das Urinetown flashmob musical sowie die Spedition Hubweber) von Ort zu Ort ziehen, rundet das Finale des 2022-er Stadtglühens ab. Start ist in der Großkölnstraße, dann geht es weiter über den Markt und den Münsterplatz zum Elisengarten und schließlich zum Hof. Überall spielt jede der fünf Formationen ein 20-minütiges Set und zieht dann weiter. „Das wird wie ein leicht verstrahlter Karnevalszug mit besserer Musik“, lacht Lars Templin, Projektleiter „Stadtglühen“ und Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V..

Sibylle Keupen: „Mit dem Stadtglühen in seiner zweiten Folge konnten und können wir Kultur in diesem Sommer endlich mal wieder richtig leben, wie wir sie lieben. Das Festival ist super gelungen und zeugt von einer guten Zusammenarbeit der freien Szene und der Verwaltung. Mal sehen, was in Zukunft noch passiert …“

Weitere Informationen zum Finale des Stadtglühens gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

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